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MNS Aktuell


  

Drei ausverkaufte Vorstellungen des Musicals „Milchstraße Nr. 2“ von Uwe Heynitz gab es in der Martin-Niemöller-Schule, auf das sich mehr als 40 Kinder und Jugendliche im Wahlpflichtunterricht und in der Arbeitsgemeinschaft Musical mit den Lehrkräften Mara Sommer und Georg Häffele seit zwei Jahren mit viel Freude und Elan vorbereitet hatten.

Schon die Gestaltung des Zuschauerraums ließ Teile der Handlung erahnen. Der große Vorhang war mit hunderten von glitzernden Sternen geschmückt, an der Decke sah man das Planetensystem und weiße Lampions als Sterne, dazu Satelliten und Ufos. Eine breite Straße führte von der Bühne mitten durch den Zuschauerraum.

Poküse kocht Stinkfisch mit Killertomate

„Du Mama, was ist zwischen den Sternen?“ fragte ein kleines Mädchen seine Mutter und eröffnete damit eine kunterbunte Revue, in der der reiche und geldverliebte Direktor Eduard noch reicher werden will, indem er das „Nichts“ und damit das Weltall verkauft. Doch dort steht ein Rasthaus, das von zwei Schwestern bewirtschaftet wird, in dem der verrückte Koch Poküse nur ein Gericht zubereitet, nämlich Stinkfisch mit Killertomate.

Dieses Rasthaus will der Direktor nun mit Hilfe eines Brandstifters und einer Agentin an sich reißen. Er hat die Rechnung jedoch ohne die Wirtinnen und ihre Gehilfinnen gemacht, die sich zu wehren wissen. Das Musical endet mit der Erkenntnis: „Für nichts gibt es nichts und für alle anderen Stinkfisch mit Killertomate“.

Begleitet von Livemusik, Chor und tänzerischen Einlagen der „Allstars“ wechselte das Geschehen vom Eltern-Kind-Gespräch, indem in witzigen Dialogen kleine Lebensweisheiten zu den Themen Erfolg und Pleite oder Freundschaft zu hören waren, ins Büro des cholerischen Direktors, der zwischen einer törichten Sekretärin und seiner gewitzten Ehefrau agierte und einen Brandstifter engagierte, der Angst vor Feuer hat, bis ins Weltall zum Rasthaus und wieder zurück.

Eingebettet in das Stück waren Sologesänge von Miss Universum, die von „1000 supersüßen bunten Seifenblasen“ sang, von den beiden Wirtinnen, dem Koch, der Psychiaterin und Miss Emily Petemely. Sie wurden dabei vom glitzernden Sternenballett unterstützt, acht Mädchen in weißen Sternengewändern, die die Solisten singend und tanzend begleiteten.

Alle wurden für ihren Mut und ihre gesanglichen Fähigkeiten vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Begeistert war das Publikum auch von den rasenden und grünen Aliens, die quer durch den Zuschauerraum die Milchstraße mit umgebauten Rollern und Rennautos flitzten und durch kleine Späße das Publikum während der Umbauzeiten unterhielten.

Im mitreißenden Finale sangen alle Protagonisten gemeinsam das Lied „Sternenmist“.

Mit langanhaltendem Applaus und Rufen nach einer Zugabe belohnten die Zuschauer die Akteure und auch die vielen Helfer im Hintergrund, wie das Orchester, die Maske, die Bühnenbildner, die Technik und das Catering, die alle zum Gelingen dieser großartigen Veranstaltung beigetragen haben.

Zum Schluss ging noch ein besonderer Dank an alle Spender, die durch ihre finanzielle Unterstützung diese Abende möglich gemacht haben.

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